ESS für die Tiroler Landesregierung
2002 - eine neue Ära der Zeiterfassung beim Land Tirol: Nur ein Jahr nach den ersten Überlegungen konnten über 3000 Mitarbeiter ihre Zeitbuchungen selbst erfassen und überwachen.
Amt der Tiroler Landesregierung
Die Personalverwaltung des Landes Tirol soll mit der SAP Zeitwirtschaft ausgestattet werden. So können die Mitarbeiter ihre Arbeitszeiten entweder über Terminals buchen oder über das SAP Employee Self Service die Buchungen und Anträge selbst erfassen.
11 Monate
- Analyse und Konzeption
- Implementierung und Customizing
- Softwareanpassung und Individual-Programmierung
- Schulungsprojekt für 300 Key-User
- Systembetrieb und Wartung
- Ausschreibung der Zeiterfassung
Nachdem ATSP bereits das SAP Haushaltsmanagement eingeführt hatte, wurde der IT-Dienstleister auch mit der Einführung eines Zeitwirtschaft-Systems beauftragt. So wurde nicht nur der Grad der IT-Durchdringung beim Land bedeutend erhöht, sondern auch die Arbeitszeit-Einteilung revolutioniert.
Zu Projektbeginn hat ATSP die IPA-Daten in das SAP System übernommen. Danach wurde die Ausschreibung für die Zeiterfassungs-Terminals vorbereitet und durchgeführt.
Eine zentrale Datenpflege für den Personalstamm wäre für das Land Tirol sehr aufwändig gewesen. Deshalb wurde die Verantwortung für die Zeitaufzeichnung an die Mitarbeiter übergeben. Mittels der Weblösung ESS können die Mitarbeiter selbst ihre Daten ändern und den Genehmigungs-Workflow anstoßen.
Das Amt der Tiroler Landesregierung verwendet dieses System bis heute. Allerdings hat es nicht mehr viel mit dem Ursprungssystem gemein – Grund sind die von ATSP begleiteten Technologieschübe, wie etwa die Umstellung auf Portale.
Bei diesem Projekt hat ATSP erstmals eine IT-gestützte Lösung in der Zeitwirtschaft eingeführt und umfangreiche Schulungen durchführen. Beispielsweise mussten über 300 Endnutzer in das System eingewiesen werden. Die Schulungen erwiesen sich zudem als ein wichtiger Faktor im Change Management des Tiroler Landesamtes.